Ketamin wurde in den 1960er-Jahren als stark wirkendes Anästhetikum entwickelt.
Bereits um 1970 wurde es in der klinischen Praxis eingesetzt, vor allem in der Chirurgie und Notfallmedizin.
Eine Besonderheit ist der sogenannte dissoziative Zustand.
Dabei werden Bewusstsein und Schmerzempfinden voneinander getrennt.
Das Medikament wirkt schmerzlindernd, beruhigend und bewusstseinsverändernd.
Gleichzeitig bleiben wichtige Funktionen wie Atmung und Kreislauf oft stabil.
Heute wird Ketamin vielseitig